Upselling und Cross-Selling sind heute Standardinstrumente im E-Commerce, aber für Druckereien, die Web-to-Print nutzen, müssen diese Techniken mit Vorsicht behandelt werden. Wir erklären Ihnen, wie Sie Pop-ups, Aufforderungen und Produktvorschläge einsetzen können, ohne Ihre Kunden zu verärgern. So können Sie den durchschnittlichen Bestellwert erhöhen und gleichzeitig das Kauferlebnis reibungslos und positiv gestalten.

Die meisten Menschen kennen die Idee des Upsellings von den Apps, die sie jeden Tag nutzen. Dienste wie Spotify, YouTube und Podcasts sind zunächst kostenlos und bieten Ihnen dann ein Upgrade für ein werbefreies Erlebnis oder einen früheren Zugang an. Sie können für immer bei der kostenlosen Version bleiben, aber der Weg zur Premium-Version ist immer sichtbar und die Vorteile werden deutlich gemacht. Das funktioniert, weil das Angebot eher hilfreich ist, als dass es Druck ausübt.

Druckereien können einen ähnlichen Ansatz wählen. Wenn Kunden eine Web-to-Print-Website besuchen, haben sie oft schon eine ungefähre Vorstellung davon, was sie wollen. Eine gut getimte Aufforderung kann ihnen dabei helfen, eine höhere Spezifikation zu wählen, einen damit verbundenen Service hinzuzufügen oder ihren Kauf abzuschließen, bevor sie ihn abbrechen. Die Herausforderung ist das Gleichgewicht. Niemand möchte sich von Pop-ups belästigt oder dazu verleitet fühlen, mehr Geld auszugeben, als er beabsichtigt hat, vor allem nicht im B2B-Bereich, wo Entscheidungen vorsichtiger getroffen werden.

Moderne E-Commerce-Tools machen intelligente Beratung einfacher denn je. Die Frage ist nur, wie Sie sie nutzen können, ohne in Irritation zu verfallen.

Was Upselling, Cross-Selling und Down-Selling wirklich bedeuten

Obwohl die Begriffe oft zusammengefasst werden, dienen sie jeweils einem anderen Zweck.

Upselling ermutigt einen Kunden, eine höherwertige Version dessen zu wählen, was er bereits möchte. Bei Drucksachen könnte dies ein schwereres Material für einen Flyer, eine glänzende Oberfläche oder eine kürzere Bearbeitungszeit sein. Es funktioniert am besten, wenn der Kunde bereits gebunden ist und der Vorteil klar ist. Einfache Erklärungen helfen dem Kunden zu verstehen, warum sich das Upgrade lohnt.

Cross-Selling schlägt ergänzende Artikel vor. Ein Kunde, der Einladungen bestellt, könnte auch Briefumschläge benötigen. Jemand, der Plakate kauft, könnte Aufsteller brauchen. In diesem Fall sind Vorschläge wie „Kunden haben auch gekauft“ sehr effektiv. Viele Drucksacheneinkäufer kennen nicht die gesamte Palette der angebotenen Produkte, so dass Cross-Selling ihnen hilft, einen Auftrag an einem Ort zu erledigen.

Downselling bedeutet, eine günstigere oder einfachere Option anzubieten, wenn Kunden zögern. Wenn es so aussieht, als würde jemand seinen Einkaufskorb aufgeben, kann der Hinweis auf ein günstigeres Format oder eine günstigere…

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