Club FESPA Online sprach mit Eduard van Hoogendijk, Direktor der FESPA Nederland, über den Erfolg und die Erkenntnisse der FESPA TREND-Veranstaltung.
Die jährliche TREND-Veranstaltung der FESPA Nederland, die sich zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für die Druck- und Schilderindustrie in den Niederlanden entwickelt hat, fand letzten Monat in Barnevald statt. Das diesjährige Thema war die „Vision einer Druck- und Schilderbranche im Jahr 2030“. Im Wesentlichen stellte der Geschäftsführer der FESPA Nederland, Eduard van Hoogendijk, eine Frage an alle Geschäftsinhaber: ‚Wie schnell sind Sie in der Lage, sich an neue Umstände anzupassen? Die Veranstaltung zielte darauf ab, die Teilnehmer darauf vorzubereiten, eine neue Phase der Innovation und des Unternehmertums zu beginnen, um ein starkes und nachhaltiges Unternehmen aufzubauen, das auf alles vorbereitet ist, was das Jahr 2030 bringt.
Die Veranstaltung, die wie immer von Keynote-Speakern, Breakout-Sessions und Networking geprägt war, war in ihrem Kern eine Meisterklasse darin, wie man ein Druckunternehmen in wirtschaftlich und technologisch schwierigen Zeiten führt. Dies verdeutlicht, wie die FESPA Nederland sich weiterhin als proaktiver Marktführer positioniert, der Wissen in allen Segmenten der Lieferkette aufbaut und sammelt.
„Wir hatten eine erfolgreiche Veranstaltung, mit mehr Teilnehmern [über 260] und mehr Sponsoren als im letzten Jahr und höheren Zufriedenheitsbewertungen“, sagt Eduard. „In diesem Jahr hatten wir riesige 3D-Bildschirme auf der Hauptbühne, etwa 28 Meter mal acht Meter, und viele andere Tafeln rund um den Veranstaltungsort, was die Zugänglichkeit und die Bekanntheit der Veranstaltung deutlich verbesserte. Und wir hatten auch eine eigene App für die Teilnehmer der Veranstaltung, trendevent.nl.“
Eduard ist der Meinung, dass die Niederlande ein Mikrokosmos für die allgemeinen Trends auf dem europäischen Markt sind. „Der niederländische Markt wird reifer“, sagt er. „Es hat viele Fusionen und Übernahmen gegeben, und der Einfluss der größeren Unternehmen nimmt weiter zu. Hersteller kaufen andere Hersteller auf, Vertriebshändler kaufen andere Vertriebshändler auf. Für kleinere Firmen wird es immer schwieriger, ihren Mehrwert als Anbieter von gedruckten, gestalteten Produkten zu finden.
„Außerdem rollt eine Welle von Technologien durch die Branche: nicht nur KI, sondern auch Robotik. Nachhaltigkeitsmaßnahmen sind jetzt viel stärker mit der Politik verknüpft, und das wird die Geschwindigkeit des Wandels beeinflussen.“
Wie in vielen europäischen Ländern stehen Druckereien mit alternden Inhabern vor einer Nachfolgekrise, weil es der Branche immer noch an der Sichtbarkeit fehlt, um jüngere Menschen anzusprechen. „Die Druckereibesitzer in den Sechzigern stellen fest, dass ihre Kinder das Familienunternehmen nicht immer weiterführen wollen, also fusionieren sie ihr…
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