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Konica Minolta erwartet veränderte Arbeitsplätze wegen Covid-19

by FESPA | 04.08.2020
Konica Minolta erwartet veränderte Arbeitsplätze wegen Covid-19

Konica Minolta hat im Gespräch mit FESPA.com die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus bzw. der Covid-19-Pandemie auf das Geschäftsleben erläutert. Laut dem Drucktechnologie-Riesen werden veränderte Betriebsabläufen auch künftig sozusagen Teil der Unternehmens-DNA sein.

Die Covid-19-Krise hat nicht nur auf die Druckbranche beispiellose Auswirkungen, sondern auf alle Industriezweige weltweit. Wobei viele Unternehmen in ihrem Bemühen um "neue Normalität" in Not geraten sind.

Konica Minolta ist nun dazu übergegangen, den Ängste und Bedenken seiner Kunden entgegen zu treten. Dazu sehe man sich vollständig in der Pflicht, diese in der Folgezeit zu unterstützen und ihnen, sobald es die Situation erlaubt, bei der Wiederaufnahme des Betriebs zu helfen.

„Der Ausbruch von Covid-19 hat sich weltweit auf das Geschäft ausgewirkt, und Konica Minolta bildet da keine Ausnahme. Auch wir mussten reagieren und uns auf die Krise einstellen", sagte Gemma Lee, Leiterin der Abteilung Mitarbeitererfahrung von Konica Minolta Business Solutions in UK, gegenüber FESPA.com.
„Auch wenn sich die Situation verändert, konzentrieren wir uns weiterhin darauf, Kunden zu unterstützen und den besten Service zu bieten und gleichzeitig unsere Mitarbeiter zu schützen.“
 
„Wie viele andere Unternehmen standen wir vor einigen weitreichenden Entscheidungen, aber wir wollen zugleich unseren Werten treu bleiben. In den nächsten Monaten der Ungewissheit werden die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, Partner und Kunden bei uns die höchste Priorität haben.“
 
Den Auswirkungen der Pandemie ist es geschuldet, dass Lee eine Rückkehr von Herstellern oder auch anderen Unternehmen zum Status Quo vor der Pandemie für unwahrscheinlich hält.
„Diese Pandemie verändert die Arbeitswelt, und die soziale Distanzierung wird Teil unseres künftigen Arbeitsalltags sein“, meint Lee. „Wir überprüfen, wie wir unsere Büros unter Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien wieder öffnen können.“
 „Wir haben jedoch in den letzten Monaten viel gelernt. Als wir unsere Mitarbeiter befragten, sagten 96 Prozent von ihnen, dass sie weiterhin die Wahl haben wollen, an welchem Ort sie arbeiten. Wir hatten bereits in vielen Geschäftsbereichen flexible Arbeitsmöglichkeiten eingeführt. Diese waren entscheidend für uns, während der Pandemie produktiv bleiben zu können.“
„Wir erwarten künftig einen weitergehenden Ansatz bzgl. des flexiblen Arbeitens. Unsere Mitarbeiter sollen wählen können, wo und wie sie arbeiten.“
 
Lee meint auch, dass sie mit einem weiteren Anstieg bei der Nachfrage nach den IT-Lösungen von Konica Minolta rechne. Denn das Unternehmen stellt sowohl IT-Dienste als auch cloudbasierte, kollaborative Lösungen bereit. Diese ermöglichen Mitarbeitern, schnell und sicher von zu Hause aus auf Unternehmensdateien zuzugreifen.

„Für viele Unternehmen wirkt der Ausbruch von Covid-19 als Impuls für die digitale Transformation“, meint Lee. „Einige Unternehmen haben mit der notwendigen Verlagerung hin zur Telearbeit sowie dem Wunsch nach deren Fortsetzung, ihre strukturellen Mängel erkannt. Bei IT-Infrastruktur, Personalplanung und digitaler Weiterbildung zeigen sich Lücken. Außerdem offenbaren sich Einschränkungen bei Kommunikation und Engagement von Mitarbeitern im Home-Office.  

„Unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Innovation lässt uns Arbeitsplatzkonzepte ständig überdenken, neu beleben und neu erfinden. Und wir ermöglichen es unseren Kunden, dies mit unserer Unterstützung zu tun.“
 

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