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Digital gedruckte Verpackung wird wichtiger

von FESPA Staff | 25.04.2017
Digital gedruckte Verpackung wird wichtiger

Die Digitaldruck-Technologie für den Druck von Verpackungen hat sich massiv weiterentwickelt. Das hat zu ein paar sehr kreativen Verpackungsideen geführt.

Eine Verpackung dient vielen Zwecken, und trotzdem ist es eigentlich ganz einfach. Sie stellt die Grenze dar, zwischen dem was im Inneren ist, und dem Draußen, und sie muss ihren Inhalt vor Schaden bewahren. Denn dieser muss unbedingt in der Verpackung bleiben, damit er nicht unbrauchbar wird.

Idealerweise verlängert eine Verpackung die Haltbarkeit ihres Inhalts, dabei bleibt sie selbst während ihrer Lebensdauer stabil und ansehnlich.

Die Materialien, aus denen die Verpackung hergestellt wurde, sollten recyclingfähig sein, oder sich von selbst zersetzen. Man muss natürlich auf ihr drucken könnten, und zwar am besten so, dass in der Lieferkette möglichst wenig Abfall anfällt.

Das bedeutet, das sich ein Unternehmen, das in den digitalen Verpackungsdruck einsteigen will, ein paar mehr Gedanken machen muss, als nur zu entscheiden, welcher Drucker es den nun sein soll.

Zunächst wird die Größe und Art des herzustellenden Verpackungsprodukts bestimmen, wo genau man mit den Investitionen anfängt. Die Frage ist also, ist der Bedruckstoff starr oder flexibel, sollen Kunststoffverpackungen oder Umkartons entstehen, will man Wellpappen bedrucken oder gleich direkt auf Tuben (Direct to Shape).

Egal wofür man sich dann entscheidet, auch Fragen des Umweltschutzes​ sollten bereits während der Investitionsplanung berücksichtigt werden. Digital Druck ist aus vielen Gründen für kleine Lauflängen besonders gut geeignet. Der Erfolg jeder Geschäftsidee hängt aber immer auch am richtigen Business-Plan.

Beim Thema Umweltschutz gilt es zunächst die Materialien und Tinten, bzw. ihre Recycling-Fähigkeit oder Wiederverwendbarkeit zu berücksichtigen. Die Hersteller von Verpackungsmaterial beschäftigen sich glücklicherweise schon seit Jahren damit, den ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte zu minimieren.

Die Anbieter von Digitaldruckmaschinen wiederum bemühen sich, auf diesen Substraten zu arbeiten, und dafür zu sorgen, dass ihre Tinten und Toner den Vorgaben entsprechen.

Der massive Sprung, den die Digitaldrucktechnologie im Bereich Verpackungen hingelegt hat, fördert Kreativität in Bezug auf die Anwendungen, insbesondere bei kleinen Lauflängen und Spezialitäten. Bei derartigen Aufgaben kommen die Vorteile für die Umwelt massiv zum Tragen, weil digitale Prozesse die Komplexität der Lieferkette drastisch senken.

Wenn Verpackungen digital gedruckt werden, dann bedeutet dies, dass nur produziert wird, was in einem bestimmten Geschäft, in einer Einkaufspassage, in einer Stadt oder Region auch benötigt wird. Dies vermindert die Kosten, die durch Abfall und Transport entstehen, zudem können die Waren viel schneller auf den Markt kommen.

Neben den ökologischen hat ein solches Modell auch Vorteile für die Markenbesitzer. Denn diese können ihre Waren besser anpassen und schneller absetzen. Digitaldruck schenkt ihnen auch die Flexibilität, häufiger neue Produkte auf dem Markt zu testen.

Wenn Marken ihren Workflow entsprechend optimieren, können sie außerdem von personalisierten Verpackungsdesignvarianten profitieren. Innovative Kombinationen von Etiketten, Verpackungen, Broschüren und POS-Material tragen dazu bei, Marken und Produkte über die verschiedensten Medien-Kanäle bekannter zu machen. 

Der Wandel umfasst die Auswirkungen auf die Umwelt wie die Geschäftspraktiken, und alles beginnt mit dem Workflow.

FESPA 2017 ist das Ziel für alle, die Wellpappe digital bedrucken wollen

Laut des Berichts der Berater von Smithers Piras Bericht "Die Zukunft des Digitaldrucks für Verpackungen bis 2018" aus dem Jahre 2013 soll der Druck von Wellpappe zwischen 2014 und 2019 um 22 Millionen Tonnen zunehmen. Davon entfallen voraussichtlich 70 Prozent auf den Flex- und 22% auf den Offset-Druck.

Allerdings wird die höchste Wachstumsrate für den Digitaldruck prognostiziert, voraussichtlich im Jahresdurchschnitt 7,4% von 2014 bis 2019. Von 2009 bis 2012 wurde jährlich sogar ein historisches Wachstum von 13,5% erzielt.

Die Möglichkeiten des Digitaldrucks wachsen, und Verpackungsmittelhersteller beginnen gerade erst damit, die   sich so ergebenden Vorteile in den Bereichen Personalisierung, Kundenbindung und Integration mit Online-Kampagnen auszuloten.

Die Erweiterung hin zum Verpackungsdruck wird durch die Entwicklung von neuen, schnelleren Flachbett-Druckern durch Marktgrößen wie HP Scitex, Inca, Durst und EFI Vutek befeuert. Zusätzlich treten weitere Unternehmen wie Bobst und Barberan (Spanien) in den Markt ein.

Wenn Sie mehr über diesen Bereich und die vielen Lösungen der größten Hersteller erfahren möchten, sollten Sie die FESPA 2017 besuchen.

Sie findet vom 8. bis 12. Mai im Messegelände Hamburg statt. Die Messe ist Gastgeber für viele große Marken aus dem globalen Print-Markt.

Weitere Informationen zur FESPA 2017, zu den Ausstellern sowie zur Besucher-Registrierung findet man unter www.fespa2017.com Mit dem Promo-Code FESG702 ist der Besuch bei Vorregistrierung kostenlos, Besucher sparen also 70 Euro Eintritt.

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