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Sprühfeuchtwerke optimieren Druck

von Team Digital und Print | 12.03.2018
Sprühfeuchtwerke optimieren Druck

Die Druck- und Verlagsgesellschaft Brune-Mettcker steigerte die Druckqualität durch den Austausch der Sprühfeuchtwerke ihrer Rotationspressen.

Die Druck- und Verlagsgesellschaft Brune-Mettcker steigerte die hauseigene Druckqualität durch den Austausch der Sprühfeuchtwerke. Dabei wurde das Druckunternehmen aus Wilhelmshaven durch die Technotrans AG unterstützt.

Die Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH aus Wilhelmshaven druckt die Ausgaben für verschiedene Lokalzeitungen. Die „Wilhelmshavener Zeitung“, das „Jeversches Wochenblatt“, der „Anzeiger für Harlingerland“ oder auch die „Emder Zeitung“ verlassen täglich die Druckerei an der Nordsee. Dazu kommen Anzeigenblätter und externe Aufträge wie auch die Produkte aus dem hauseigenen Online-Portal Jadedruck.de.

Bekannt ist das Unternehmen für seine angebotene Druckqualität, für die das Unternehmen auch regelmäßig in seine Anlagen investiert. Die Druckqualität ist ein wichtiges Wettbewerbsmerkmal für die Wilhelmshavener.

Sieben Mal seit 1996 hat sich Brune-Mettcker für die Mitgliedschaft im International Newspaper Color Quality Club (INCQC) qualifiziert. Damit erfüllte das Unternehmen die Voraussetzungen, um in den nur 20 Verlage zählenden „Star Club“ der World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA) aufgenommen zu werden. Das gelang schließlich 2012.

Technotrans seit Jahren erfolgreich im Einsatz

Der Notwendigkeit regelmäßiger Investitionen, um das Niveau zu halten, ist man sich im Unternehmen bewusst: „Davor scheuen wir uns nicht“, sagt Mario Heldt, Druckereileiter bei Brune-Mettcker. „Im Gegenteil, wir sondieren immer Möglichkeiten, wie wir uns weiter verbessern können.“ Warum er dabei gezielt Technotrans-Equipment in die Auswahl nahm, ist schnell erklärt: „Wir haben bei einer WAN-IFRA-Preisverleihung im Gespräch mit einer befreundeten Druckerei aus Münster von den Vorteilen erfahren.“

Danach beschäftigte er sich selbst intensiv mit dem Produkt, verglich es mit dem direkten Wettbewerber und ließ sich anschließend im persönlichen Gespräch mit Volker Winkenhoff, Projektleiter bei Technotrans, überzeugen.

Als Ansprechpartner während des Projekts fungierte der Hersteller der Rotationspresse KBA, der zugleich auch die Vorbereitungen an der Maschine traf. Ersetzt wurden die Sprühfeuchtwerke durch die Lösung Delta.spray von Technotrans, die nun auch durch die enge Zusammenarbeit zwischen Technotrans mit KBA auf deren Maschine abgestimmt wurde.

In Kontakt mit Peripherie aus Sassenberg kam Heldt indes schon früher. Als er bei der Brune Druck- und Verlags-GmbH seine Arbeit begann, stand dort bereits seit 1986 eine Feuchtmittelzubereitung von Technotrans an der Rotation. Ein Feuchtmittelgerät ist zudem seit 2002 im Einsatz.

Beim Ersatz der Sprühfeuchtwerke war es der Druckerei nun wichtig, dass die Hersteller sich eng abstimmen und der Prozess zentral koordiniert wird. Dadurch wurde auch ein Produktionsstopp weitestgehend vermieden.

Technotrans und KBA setzten sich zusammen und erstellten einen Zeitplan, der erste Vorbereitungen parallel zum laufenden Betrieb vorsah. Letztendlich standen die Räder nur für eine Zeitspanne von 10 Uhr am Samstagmorgen bis Sonntagnacht um 23:15 Uhr still. Innerhalb dieser kurzen Zeitspanne erfolgte die eigentliche Installation. Noch am Sonntag produzierte Brune-Mettcker wieder die Zeitungen für den Montagmorgen. „Die komplette Umstellung an einem Wochenende zu bewerkstelligen, ist auch für uns nicht Alltag“, erklärt Winkenhoff.

Qualität und Zuverlässigkeit

Seit der Installation der neuen Delta-spray-Sprühfeuchtwerke gleichmäßig deutlich verbesserte Druckergebnisse erzielt. Zudem schaffte Brune-Mettcker auch eine speziell für Sprühfeuchtwerke entwickelte Querstromfiltration von Technotrans an.

Das Delta.f mit Keramikmembran ermöglicht die Separation selbst öliger Verschmutzungen. Der Rücklauf ist sauber und kann somit wieder dem Kreislauf zugeführt werden. Feuchtmittelabfälle und Entsorgungskosten werden hierdurch auf ein Minimum reduziert.

Reduzierte Wartungskosten lautet auch die erste Antwort, wenn man Heldt nach den Vorteilen seiner neuen Sprühfeuchtwerke fragt: „Sie arbeiten zuverlässiger, gleichmäßiger und lassen sich exakter einstellen.“ Dies erreicht Technotrans durch die Venturi-Kappen. Besondere Strukturen im Deckel der einzeln ansteuerbaren Düsen erzeugen den sogenannten Venturi-Effekt, durch den ein Unterdruck erzeugt wird.

Dabei wird saubere Luft aus dem Gehäuse angesogen und umströmt die Düsen. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Schmutz- und Farbpartikel die Düsen verstopfen können. Aktiv erzeugte Druckluft, die bei vielen Druckereien weiterhin hohe Energiekosten verursacht, ist dadurch überflüssig. Die Standzeit jeder Düse wird spürbar verlängert und steigert somit die Produktivität der Maschine. Die Wartung der Düsen erfolgt werkzeuglos dank eines Bajonettverschlusses.

Dass die Druckmaschine bei Brune-Mettcker durch weniger Farbnebel nun nicht nur merklich sauberer ist, sondern die neuen Sprühfeuchtwerke auch noch platzsparender sind, runden für Heldt das Gesamtbild einer sinnvollen Investition ab.

Quelle: Technotrans

 

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