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Additive Fertigung im Automotive-Sektor

von FESPA Staff | 24.03.2017
Additive Fertigung im Automotive-Sektor

Der Premium-Automobilhersteller Daimler setzt den ersten 3D-Drucker von Ricoh, den Ricoh AM S5500P ein.

Das High-End-Polymersinter-Produktionssystem Ricoh AM S5500P für additive Fertigung (AM) soll zukünftig das Rapid Prototyping des Unternehmens durch die Verarbeitung innovativer und fortschrittlicher Materialien weiter vorantreiben.

Zusätzlich zu den gängigen Polymeren wie PA11 oder PA12 kann der Ricoh AM S5500P nämlich auch die universell anwendbaren und hochfunktionalen Materialien Polypropylen (PP) sowie Polyamid 6 (PA6) in Pulverform verarbeiten, was besonders in der Automobilindustrie von strategischer Bedeutung ist.

Ermöglicht wird dies durch die fortschrittliche Hitzeregulierung: Acht Infrarotlampen erwärmen den Druckraum auf allen sechs Seiten und halten die Temperaturschwankungen damit auf einem Minimum.

Denn dadurch ist Daimler in der Lage, nicht nur Automobilteile auf Nachfrage zu produzieren, sondern kann die Fähigkeiten des Ricoh AM S5500P auch für die Entwicklung neuer Anwendungen einsetzen. Der Drucker bietet eine Modellgröße von maximal 550 x 550 x 500 mm.

Neben der Installation des Systems wird Ricoh auch Schulungen durchführen und eng mit den Daimler-Ingenieuren zusammenarbeiten, um die kontinuierliche Innovationsarbeit zu unterstützen.

Greg Plowman, Head of Additive Manufacturing Business bei Ricoh Europe, ergänzt: „AM Innovatoren fordern die höchste Qualität von PP und PA6GB Materialdruck.

Der Ricoh AM S5500P ermöglicht es Daimler, seine beeindruckende Palette an 3D-Druckanwendungen zu erweitern und gewährleistet gleichzeitig, dass Teile für Prototypen nach Bedarf gedruckt werden können, um die Produktentwicklung zu unterstützen.

Er fügt hinzu: „Die Partnerschaft ist ein weiterer Meilenstein in der AM-Industrie und zeigt gleichzeitig, was durch ein gemeinsames Engagement für Innovation realisiert werden kann.”

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