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Partnerschaft und Nachhaltigkeit

von Laurel Brunner | 18.11.2021
Partnerschaft und Nachhaltigkeit

Partnering ist das Herzstück der Nachhaltigkeit, sei es bei gemeinsamen Projekten mit Kunden oder in der Produktion oder in der Projektentwicklung. Projektentwicklung bedeutet vor allem, sich einer Technologie wie einer Druckmaschine zu stellen und deren Entwickler dabei zu unterstützen, ihre Erfindung zweckdienlich zu verfeinern. Geld wechselt nur dann den Besitzer, wenn alle glücklich sind.

Es kann ein wenig riskant sein, aber diese Art von erweitertem Alpha-Test funktioniert gut für Hardware und Software und sogar für Materialien. Wir beginnen jedoch auch, mehr Partnerschaften in anderen Teilen der Lieferkette zu sehen. Der neueste Trend ist, dass Substratentwickler und Recyclingunternehmen zusammenarbeiten.

Ziel des Hypes sind natürlich Druckkunden und deren Dienstleister. Markeninhaber, die ihre Nachhaltigkeitsreferenzen aufpolieren möchten, werden von Natur aus von recycelbaren Substraten angezogen. Daher die gestiegene Zahl von Recycling-Partnerschaften. Aus Nachhaltigkeitssicht ist dies natürlich eine gute Sache, jedoch ist es wichtig, die kommerzielle Dimension des Partnerings im Auge zu behalten, denn ohne sie gäbe es keine edlen Greening-Bemühungen.

Manche Fragen stellen sich mit Garantien, dass zum Beispiel ein PVC-freies Material nicht auf Deponien landet. Wenn das der Fall ist, wo wird es dann landen? Die übliche Antwort ist in einer Verbrennungsanlage, wo sie idealerweise in Wärme umgewandelt wird, aber nicht unbedingt. Die andere Frage, über die man nachdenken muss, ist, wie ein solcher Anspruch geltend gemacht werden kann, es sei denn, es gibt eine vollständige, geschlossene Kontrolle über die Abfallsammlung, -sortierung und -verbrennung. Diese Aktivitäten können in Bezug auf die Transportemissionen ein hohes Gewicht haben und am Ende schlimmer sein, als Materialien auf Deponien zu schicken.

Nischenabfallverarbeiter sind darauf spezialisiert, Materialien in Energie umzuwandeln, sie aufzuwerten, in anderen Produkten zu verwenden oder auf andere Weise zur Kreislaufwirtschaft beizutragen. Es muss jedoch immer die Frage gestellt werden, ob der Aufwand mehr oder weniger wahrscheinlich eine positive Umweltwirkung hat. Ein geschlossener Kreislauf und der Anspruch auf Akkreditierung sind möglicherweise nicht so ökologisch nachhaltig, wie sie scheinen, selbst wenn sie die Referenzen von Druckereien und ihren Kunden glänzen lassen. Gefordert ist eine integrierte Infrastrukturentwicklung auf kommunaler Ebene, die Abfallvermeidung an erster Stelle einschließt und dafür sorgt, dass kritische Rohstoffe einfach sortiert, gesammelt und verarbeitet werden können.

Quellenangaben : Dieser Artikel wurde vom Verdigris Project erstellt, einer Brancheninitiative, die das Bewusstsein für die positiven Umweltauswirkungen des Drucks schärfen soll. Dieser wöchentliche Kommentar hilft Druckereien, sich über Umweltstandards auf dem Laufenden zu halten und wie umweltfreundliche Unternehmensführung dazu beitragen kann, ihren Gewinn zu verbessern. Verdigris wird von folgenden Unternehmen unterstützt: Agfa Graphics, EFI, Fespa, Fujifilm, HP, Kodak, Miraclon , Ricoh, Spindrift, Splash PR, Unity Publishing und Xeikon.



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