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Welche Social-Media-Kontakte helfen bei der Kundengewinnung?

von FESPA Staff | 30.06.2017
Welche Social-Media-Kontakte helfen bei der Kundengewinnung?

Inwieweit rekrutieren sich aus Verbindungen in den sozialen Medien potentielle Kunden? Da es unmöglich ist die Beziehungen zu jedem einzelnen Kontakt in den sozialen Medien zu vertiefen, soll dieser Artikel dabei helfen zu entscheiden, wann man am besten weitere Zeit in die Beziehungsarbeit investiert.

Wieviele nutzlose Social-Media-Kontakte hat man? Wenn es Ihnen ähnlich wie dem Autor dieses Artikels geht, haben sie möglicherweise eine ganze Menge! Man ist mit vielen Menschen verbunden, mit denen man aber nicht näher bekannt ist. Diese Kontakte bestehen meist in Marktsegmenten, die für einen selbst von keinem Interesse sind. Es wäre voraussichtlich reine Zeitverschwendung diese Kontakte tiefergehend zu pflegen.

Viele Berater vertreten die Meinung, dass jede Verbindung einen Wert besitzt. Aber heutzutage ist es nicht besonders schwierig, Menschen zu finden, mit denen man auch wirklich in Kontakt treten möchte. Daher heißt die wichtigste Frage: Wie viele Social-Media-Kontakte haben wirklich einen Wert für die eigene Arbeit?

Natürlich haben wir alle Kontakte, die wir wertschätzen, weil es sich eben um Freunde, Kollegen, Geschäftskontakte oder Kunden handelt. Wenn wir jedoch Social Media nutzen möchten, um die Verkäufe anzukurbeln, gibt es noch eine andere Art von Kontakten, die man schätzen sollte: Die potentiellen Käufer.

Und natürlich sind manche Interessenten wertvoller als andere! In anderen Artikeln schrieb ich bereits über den Ansatz, Kontakte offline zu pflegen und in direktere Kommunikationskanäle zu leiten. Dies kann ein recht zeitintensive Aufgabe sein, die einen hohen Einsatz erfordert. Man kann dies unmöglich auf all seine Social-Media-Kontakte anwenden.

Welche sind nun die richtigen Kontakte, auf die man sich konzentrieren sollte?

Es gibt einfache Möglichkeiten, um herauszufiltern, für welche Kontakte man die meiste Zeit investieren sollte. Ich werde drei Strategien schildern, anhand derer man entscheiden kann, auf welche Kontakte man seine direkten Verkaufsbemühungen konzentrieren sollte.

Ich würde dabei empfehlen, diesen Strategien in der Reihenfolge der Nennung in diesem Artikel zu folgen. So lassen Sie uns gleich mit der ersten beginnen:

  1. Verbindlichkeit überprüfen

Wenn ein Social-Media-Kontakt daran interessiert ist, was Sie zu bieten haben, wird er die Verbindung festigen wollen. Es gibt ein paar Möglichkeiten, dies zu testen.

  • Linkedin: Likes und Kommentare zu Status-Updates, Beiträgen und Posts. Ihnen verbundene Interessenten werden Ihnen womöglich auch Nachrichten schicken.
  • Twitter: Favorisieren, Retweeten und Antworten auf Ihre Tweets.
  • Facebook: Likes, Shares und Kommentare auf Posts.

Dabei ist es einfach, ein Auge auf all diese Aktivitäten zu behalten: Alle Plattformen haben eine Benachrichtigungs-Funktion, mit der man bezüglich seiner Kontakte auf dem neuesten Stand bleibt. Statt über den üblichen Feed, kann man sich also auch via E-Mail über die meisten Aktivitäten auf dem Laufenden halten lassen.

Persönlich bevorzuge ich ja die Feeds. So vermeidet man überfüllte Email-Ordner. Zudem erlauben sie einem, allen Aktivitäten auf einen Schlag zu folgen. Bei Email-Benachrichtigungen kann es passieren, dass man sich nur bestimmte Updates konzentriert. Wenn man erst einmal eine Liste mit interessierten Followern hat, kann man sich an den nächsten Schritt machen.

  1. Prüfen, ob Follower auch zu einem passen

Stellen Sie sicher, dass ein Kontakt auch für die Art von Unternehmen steht, mit dem man zusammenarbeiten möchte. Überprüfen Sie ebenfalls, dass dieser auch eine Position innehat, die es ihm erlaubt, künftig bei Ihnen zu bestellen.

Vergessen Sie nicht, dass manche Marken versuchen, mit Aktivitäten in ihren Feeds mehr Aufmerksamkeit in den sozialen Medien zu erregen. Auf Twitter ist das ziemlich üblich. Auch betreiben manche Menschen Konversation in Social-Media-Kanälen mehr zum Spaß als mit einem ernsthaften Geschäftsziel.

Wenn Sie auch diese Runde gemeistert haben, sind Sie bereit für die letzte.

3. Stellen sie fest, wie offen einzelne Kontakte für eine direktere Ansprache sind

Eine Beziehung offline zu festigen, bedarf der richtigen Taktik. In einem demnächst erscheinenden Artikel werden vier effektive Wege gezeigt, Kontakte aus den sozialen Medien in die Offline-Welt zu überführen. In der Zwischenzeit konzentrieren Sie sich auf die ersten beiden Strategien.

Hier ist ein schneller Plan für Sie:

Blocken Sie zwei Zeitkorridore von 15 Minuten in der kommenden Woche. Nutzen Sie diese, um die Verbindlichkeit ihrer Interessenten zu messen. Erstellen Sie eine Liste der aktivsten Kontakte. Dann überprüfen Sie ihr Profil und stellen sicher, dass diese auch passen. So werden Sie bald eine Liste mit Interessenten haben, bei denen sich die direkte Ansprache lohnt.

Bedeutet dies, nun alle derzeit wertlosen Kontakte aufzugeben? Man kann nie sagen, wie sich die Umstände verändern. Ein Kontakt, der einen heute nur wenig weiterbringt, könnte ihre Dienste in Zukunft benötigen und plötzlich sehr wertvoll werden.

Also: wenn Ihnen jemand folgt, bleiben sie einander verbunden. Senden Sie weiter Ihre Inhalte. Immerhin könnte sich der Kontakt zu einem Interessenten entwickeln, den Sie auch direkt ansprechen wollen.

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