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Das zunehmende Bewusstsein für Nachhaltigkeit

by Laurel Brunner | 07.11.2022
Das zunehmende Bewusstsein für Nachhaltigkeit

Laurel Brunner erläutert, wie die Reifenhäuser Gruppe an recycelbaren Verpackungsmaterialien und -entwicklungen forscht. Das Unternehmen arbeitet derzeit an Beschichtungen und Kunststoffplatten, die die Kreislaufwirtschaft unterstützen.

Wir sind vor kurzem im Rahmen eines Projekts zu recycelbaren Verpackungsmaterialien und -entwicklungen auf die Reifenhäuser Gruppe gestoßen. Reifenhäuser wurde 1911 gegründet und hat sich die meiste Zeit seines Lebens auf Kunststoffextrusionsprodukte spezialisiert. Dinge wie Dichtungsstreifen und Zäune, Fensterrahmen, Kunststofffolien und -platten werden hergestellt, indem Kunststoff geschmolzen und zu einem bestimmten Produkt geformt wird. Kunststofffolien und -platten, die auf diese Weise hergestellt werden, werden in Verpackungen verwendet, um lebensmittelechte Barrieren und mechanische Stabilität zu bieten.

Reifenhäuser hat sich nun dem Nachhaltigkeitsfieber verschrieben und arbeitet an Beschichtungen und Kunststoffplatten, die die Kreislaufwirtschaft unterstützen. Was das Unternehmen interessant macht, sind nicht so sehr seine Produkte, mit denen sich die meisten von uns in diesem Sektor nicht beschäftigen müssen; es ist die Verpflichtung eines größeren Unternehmens, die Verringerung der Umweltauswirkungen zu unterstützen. Angesichts der Geschichte von Reifenhäuser könnte die Alternative durchaus Aussterben sein. Dass nachhaltigere Beschichtungen entwickelt werden, muss doch gut sein.

Das Unternehmen hat ein flexibles Verpackungsmaterial für Dinge wie Standbodenbeutel und Plastiktüten entwickelt. Es besteht aus recycelbarem Polypropylen oder Polyethylen. Das Material enthält nicht die üblichen Polyamide, die Barriereeigenschaften und mechanische Festigkeit verleihen, aber schwierig zu recyceln sind.

Akzidenzdruckereien oder im Schilder- und Displaybereich ist das wahrscheinlich egal. Aber es sollte interessant sein, denn diese neuen Materialien werden zumindest eine Herausforderung für das Farbmanagement darstellen. Drucksysteme, die zur Herstellung von Begleitmaterial für ein Marketingprojekt oder eine Ausstellung mit verpackten Displays verwendet werden, müssen verstehen, wie sich diese neuen Materialien in der Produktion verhalten. Wie immer ist es das Substrat, das die Farbgenauigkeit bestimmt, und wenn wir ein einheitliches Farberscheinungsbild in allen Produktionslinien sicherstellen wollen, müssen diese neuen Produkte getestet und bewertet werden. Dies gilt sowohl für kommerzielle als auch für Verpackungsproduktionslinien. Kommerzielle Druckereien werden möglicherweise gebeten, die Farbe eher einer Verpackung als einem Proof zuzuordnen.

Quellenangaben: Dieser Artikel wurde vom Verdigris Project erstellt, einer Brancheninitiative, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die positiven Auswirkungen des Drucks auf die Umwelt zu schärfen. Dieser wöchentliche Kommentar hilft Druckereien, sich über Umweltstandards auf dem Laufenden zu halten und zu erfahren, wie eine umweltfreundliche Unternehmensführung zur Verbesserung ihres Geschäftsergebnisses beitragen kann. Verdigris wird von den folgenden Unternehmen unterstützt: Agfa Graphics , EFI , Fespa , Fujifilm , HP , Kodak , Miraclon , Ricoh Splash PR , Unity Publishing und Xeikon .
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