Menschen im Druck

Der Blick aus Spanien: Pablo Serrano Cobos von FESPA España

von FESPA Staff | 17.06.2019
Der Blick aus Spanien: Pablo Serrano Cobos von FESPA España

Pablo Serranos Cobos unterstützt kleinere Drucker bei der Skalierung und Stärkung ihrer Hand bei Lieferanten. Pablo ist Sekretär der FESPA España und Direktor von Kolokia International.

Beschreiben Sie einen typischen Arbeitstag ...

Ich lebe in Frankreich, aber das FESPA-Büro befindet sich in Madrid. Jeden Montag habe ich eine Videokonferenz mit meinem Team in Spanien und wir planen die Arbeit für die Woche. Dann plane ich meine Woche für mich in Frankreich. Ich arbeite viel in meinem Büro in Frankreich, fliege zu Besprechungen und besuche die Kunden. Ich gehe einmal im Monat nach Madrid. Wenn ich hier bin, ist es meine wichtigste Arbeit, laufende Projekte zu kontrollieren und zu überprüfen. Wenn ich mehr Meetings per Videokonferenz benötige, organisiere ich diese. Ich bin ein Verbandssekretär, kein Drucker, also mache ich mehr Beratungsarbeit - 50% sind Beratung und 50% sind politische, Lobbying- oder institutionelle Arbeit.

Welche wichtige Änderung würde Ihrer Meinung nach der Branche zugute kommen?

Wir haben sehr große Lieferanten in Bezug auf sehr kleine Drucker. Wenn ich etwas ändern könnte, wäre es der Weg der Drucker. Ich glaube mehr an kleine Unternehmen - in Bezug auf Lieferanten- und Kundenbeziehungen - als an ihre größeren Kollegen. Sie können bessere Produkte verkaufen. Unsere Branche ist voll von sehr kleinen Unternehmen, die Unterstützung brauchen. In Spanien haben 50% der Unternehmen weniger als fünf Mitarbeiter. Die große Änderung sollte sein, dass die Drucker vergrößert werden.

Drucker sind nicht mehr nur Drucker - sie sind jetzt Kommunikationsunternehmen

Was sind die wichtigsten Herausforderungen für die Branche?

Die Gesellschaft verändert sich, das Verhalten der Verbraucher verändert sich, und dies wirkt sich auf unsere Branche aus, denn letztendlich dreht sich alles um Kommunikation. Es gibt neue Möglichkeiten zu konsumieren, und jetzt haben wir verschiedene Werkzeuge zur Kommunikation. Früher war alles analog, jetzt haben wir digitale, soziale Medien, Bildschirme und so weiter. Drucker sind nicht mehr nur Drucker - sie sind jetzt Kommunikationsunternehmen, sie müssen dem Kunden Lösungen mithilfe der Drucktechnologie anbieten, aber sie müssen ein Kommunikationsprodukt verkaufen.

Das andere Problem ist Nachhaltigkeit; Wir müssen 100% über die Umwelt nachdenken. Viele Maschinen und Tinten sind jetzt umweltfreundlicher. Es sollte das erste sein, woran wir denken, wenn wir innovativ sind, und es ist das, worüber die nächste Generation spricht.

Haben Sie ein Projekt, auf das Sie am meisten stolz sind?

Wir sind sehr stolz auf den FESPA-Entwicklungsfonds, der Projekte auf der ganzen Welt finanziert. Wir waren neben Finnland und Großbritannien der erste Verband, der Geld erhielt. Wir haben damit eine neue Kampagne erstellt, um mehr Mitglieder anzulocken, sowie neue Tools, sowohl online als auch offline, um ihnen zu helfen.

Wie entspannst du dich gerne?

Ich widme der Meditation 20 Minuten meiner Woche. Und jeden Freitag mache ich auch Yoga. Weil mein Leben stressig ist, muss ich innehalten und innehalten, und Meditation hilft mir.


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